Selbstgemachte Pasta: Tagliatelle

Ich bin gerade dabei alles mögliche selbst zu machen. Nachdem ich durch Brot und Pizza etwas Erfahrungen mit Teig sammeln konnte, schien Pasta als geeigneter nächster Kandidat.

Den Teig zu kneten war Schwerstarbeit. Was aber daran lag, dass ich die 2 Tassen Mehl aus dem Rezept ohne nachzudenken in 500g umgerechnet habe und damit knapp doppelt so viel Mehl hatte. Nach und nach hab ich immer mehr Ei dazu gegeben und irgendwann meinen Irrtum bemerkt. Mit den richtigen Proportionen geht’s bestimmt viel leichter.

Ausrollen und zuschneiden ging leicht und hat viel Spaß gemacht.

Da ich sie erst am nächsten Tag kochen wollte, habe ich sie so über Nacht trocknen lassen.

Nur 3-4 Minuten kochen.

Und super geschmeckt. Mach ich bestimmt nochmal.

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Bolognese Sauce auf Vorrat kochen

Leicht zu machen und total praktisch, wenn man die leckere Sauce nur kurz aufwärmen muss (vermutlich auch viel günstiger als die Gläser vom Supermarkt).

Das Soffritto lange köcheln lassen.

Hackfleisch anbraten.

Tomaten und Milch dazu (Dank meiner Frau mit ihrer italienischen Urgroßmutter weiß ich schon, dass ich quasi alles an der Sauce falsch mache. Am Ende schmeckts ihr zum Glück trotzdem).

Alles zusammen köcheln.

Was man nicht gleich isst, einmachen. Oder wie ich einfrieren. Hab die Gläser zwar abgekocht aber dann einfach alles in der Tiefkühltruhe gelagert. Dann kann man auch Plastikbeutel nehmen.

Feta-Käse selbst machen

Käse selbst zu machen ist gar nicht so schwer und man braucht nicht viel besondere Ausstattung. Ein Problem ist jedoch, dass viele Käsesorten lange reifen müssen (Wochen oder Monate) und das unter ganz bestimmten klimatischen Bedingungen, die zuhause nicht so leicht herzustellen sind.

Feta dagegen kann man sofort essen und lässt sich leicht lagern.

Neben Milch braucht man Bakterienkulturen, Kalziumchlorid, Salz und ggf. Lab.

Je nach Käse werden die Zutaten bei bestimmten Temperaturen und bestimmten zeitlichen Abständen hinzu gegeben. Am Ende davon ist ein Teil der Milch ausgeflockt und wird abgeseiht.

Anschließend wird die restliche Flüssigkeit heraus gepresst und man erhält ein Stück Käse.

Bei Feta presst man mit nur 2kg Druck für 4 Stunden.

Für Feta braucht man dann eine Salzlake (Wasser, Salz und bisschen Essig) in der man ihn aufbewahrt. Dadurch wird der Käse auch gesalzen.

Moo grob – Thai crispy pork

Während ich in Bangkok gearbeitet habe war Moo Grob – also knusprig frittierter Schweinebauch – die große kulinarische Entdeckung. Nicht besonders gesund aber soo lecker. Bisher konnte ich das Gericht auch nicht ausserhalb von Bangkok finden. Und das Beste crispy pork gab es gegenüber von meiner Arbeit!

Zurück in Deutschland hab ich mich daran gewagt es selbst zu machen. Es bedurfte einiges an Recherche wie man aus einem schwabbeligen Schweinebauch so etwas knuspriges und leckeres herausbekommt.

Mehr Fett als Fleisch dran :-).

Es kann dann in vielen Gerichten verwendet werden. Besonders gut passt etwas sehr scharfes als Ausgleich zum Fett.

Wie hier mit reichlich Chili und Knoblauch.

Dazu Reis und Gemüse. Genial.

Ich poste auch gerne das komplette Rezept, falls jemand interessiert ist.

Tom yam gai – klare Thailändische Hühnersuppe

Die sauer und scharf schmeckende Tom yam Suppe ist leicht gemacht.

Faszinierend finde ich das einerseits nicht verzehrbare Pflanzenteile gekocht werden, die essentieller Teil der Brühe sind: Zitronengras, Galangal und Limettenblätter.

Die anderen Geschmacksträger werden erst nach dem Kochen dazu gegeben. Eine Mischung aus Limettensaft, Fischsauce, Chilies und Zucker.

Hühnchen mit Ras el Hanut und Rosenblütenwasser

Eins meiner Lieblingsgerichte aus dem marokkanischen Kochbuch. Die Ras el Hanut Gewürzmischung und das Rosenblütenwasser verleihen dem Gericht einen tollen Geschmack.

Die Gewürze mit Butter anbraten.

Das Fleisch dazu.

Fleisch raus und Zwiebeln dünsten.

Aprikosen, Rosenblütenwasser, Honig, Zitronensaft und Brühe dazu geben.

Und köcheln lassen.

Nebenbei den Couscous mit Dampf garen – so wird er richtig leicht und fluffig!

Enjoy!