Bolognese Sauce auf Vorrat kochen

Leicht zu machen und total praktisch, wenn man die leckere Sauce nur kurz aufwärmen muss (vermutlich auch viel günstiger als die Gläser vom Supermarkt).

Das Soffritto lange köcheln lassen.

Hackfleisch anbraten.

Tomaten und Milch dazu (Dank meiner Frau mit ihrer italienischen Urgroßmutter weiß ich schon, dass ich quasi alles an der Sauce falsch mache. Am Ende schmeckts ihr zum Glück trotzdem).

Alles zusammen köcheln.

Was man nicht gleich isst, einmachen. Oder wie ich einfrieren. Hab die Gläser zwar abgekocht aber dann einfach alles in der Tiefkühltruhe gelagert. Dann kann man auch Plastikbeutel nehmen.

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Thai – Weeping tiger grilled beef

Noch ein tolles thailändisches Gericht, was eher unbekannt ist, ist Weeping Tiger Beef. Ein zartes Rindersteak, kurz gegrillt und dazu eine super intensive Soße. Eine, die Tiger zum Weinen bringt 😉.

Neben den üblichen Verdächtigen wie Chili, Limettensaft, Fischsauce, Zucker und Zwiebeln gibt es noch zwei interessante Zutaten. Nämlich Tamarindpaste und zerstossenen, gerösteten Reis. Den Geschmack der sauren Tamarindpaste kennt man wahrscheinlich von Pad Thai.

Gerösteten Reis kannte ich noch nicht und den erhält man einfach, in dem man ungekochten Reis in einer Pfanne röstet (ohne Fett). Sobald der Reis leicht braun wird ist er fertig. Nach dem Abkühlen zB mit dem Mörser zerkleinern und zur Soße geben. Bleibt knusprig und schmeckt leicht nussig.

Gai Sabb – Thai frittiertes Hühnchen mit scharfem Dressing

Gai sabb war eins meiner Lieblingsgerichte während ich in Thailand gearbeitet habe. Viele thailändische Gerichte sind eher wie Salate, obwohl sie hauptsächlich aus Fleisch bestehen, da die Soße mehr wie ein Dressing ist.

Lustigerweise ist Gai sabb eine Erfindung von KFC als sie versucht haben frittiertem Hühnchen einen thailändischen Touch zu geben. Ich hab es an einem kleinen Stand eines überdachten Marktes mitten in Bangkok entdeckt, wo es bei 35° Grad im Schatten mit seinem frischen Dressing eine gewisse Erfrischung war.

Das Dressing besteht im Wesentlichen aus Limettensaft, Fischsauce, Zwiebeln, Minze und Chili.

Pho Bo – vietnamesische Rindfleischsuppe

Eine gute Pho Suppe hat einen vollen, runden Geschmack. Eine kräftige Brühe, zartes Rindfleisch und frische Kräuter.

Für die Brühe kocht man erstmal Rinder(mark)knochen.

Die Knochen kann man bis zu drei Stunden lang kochen.

Das Fleisch ist schon nach 60-90 Minuten fertig gekocht.

Später fügt man noch Zwiebeln, Knoblauchzehen und Gemüse hinzu. Besonders charakteristisch für Pho sind Ingwer, Fischsauce und Sternanis.

Nach ungefähr einer Stunde hat das Gemüse seinen Geschmack an die Brühe abgegeben und sie kann abgeseiht werden.

Frisch kommen Sojasprossen und Frühlingszwiebeln dazu.

Je nach Geschmack wird mit Chili, Limettensaft, Thai-Basil und anderen Kräutern gewürzt.

Einige Portionen hatte ich eingefroren aber das ist nicht empfehlenswert, da zuviel Geschmack verloren geht (und die Reisnudeln zerfallen in kleine Stücke beim wieder Aufwärmen. Lieber ein paar Tage lang essen.

Moo grob – Thai crispy pork

Während ich in Bangkok gearbeitet habe war Moo Grob – also knusprig frittierter Schweinebauch – die große kulinarische Entdeckung. Nicht besonders gesund aber soo lecker. Bisher konnte ich das Gericht auch nicht ausserhalb von Bangkok finden. Und das Beste crispy pork gab es gegenüber von meiner Arbeit!

Zurück in Deutschland hab ich mich daran gewagt es selbst zu machen. Es bedurfte einiges an Recherche wie man aus einem schwabbeligen Schweinebauch so etwas knuspriges und leckeres herausbekommt.

Mehr Fett als Fleisch dran :-).

Es kann dann in vielen Gerichten verwendet werden. Besonders gut passt etwas sehr scharfes als Ausgleich zum Fett.

Wie hier mit reichlich Chili und Knoblauch.

Dazu Reis und Gemüse. Genial.

Ich poste auch gerne das komplette Rezept, falls jemand interessiert ist.

Tom yam gai – klare Thailändische Hühnersuppe

Die sauer und scharf schmeckende Tom yam Suppe ist leicht gemacht.

Faszinierend finde ich das einerseits nicht verzehrbare Pflanzenteile gekocht werden, die essentieller Teil der Brühe sind: Zitronengras, Galangal und Limettenblätter.

Die anderen Geschmacksträger werden erst nach dem Kochen dazu gegeben. Eine Mischung aus Limettensaft, Fischsauce, Chilies und Zucker.